Montag, 18. August 2014

Kokosreis mit Tomaten-Paprika-Dip und gebratenen Bananen

Auf der Suche nach einer Verwertungsmöglichkeit für die hier noch rumliegenden und langsam braun werdenden Bananen bin ich in einer Ausgabe der Zeitschrift köstlich vegetarisch auf dieses Rezept gestoßen. Der Kokosreis und die Bananen allein würden auch als Süßspeise durchgehen. Zusammen mit dem Tomaten-Paprika-Dip ergibt sich wiederum eine interessante, süß-deftige Geschmackskombination.




Zutaten:

125 g Basmatireis
1 Gemüsezwiebel
1 rote Chilischote
1 Paprikaschote
2 TL Kokosöl
1 Dose stückige Tomaten
1 EL Agavendicksaft
2 Zweige Thymian
2 Zweige Zitronenthymian
Salz
1 TL Kokosöl
1/4 TL Piment, gemörsert
1/4 TL Zimt
1 Messerspitze Muskat
200 ml Kokosmilch
100 ml Wasser
2 Bananen
2 TL Kokosöl

Zubereitung:  

Basmatireis in einem Sieb abwaschen und etwa 30 Minuten einweichen.
Zwiebel schälen und in Würfel schneiden. Chili und Paprika halbieren, vom Kerngehäuse befreien, waschen und ebenfalls in Würfel schneiden. 2 TL Kokosöl in einem Topf erhitzen und Zwiebel, Chili und Paprika darin anbraten. Tomaten hinzufügen und mit Agavendicksaft, Thymian, Zitronenthymian und Salz abschmecken.
Reis abtropfen lassen. In einem weiteren Topf 1 TL Kokosöl erhitzen und Piment, Zimt und Muskat darin kurz anbraten, dann den Reis hinzufügen. Mit Kokosmilch und 100 ml Wasser ablöschen und bei wenig Hitze etwa 15 Minuten garen.
Bananen schälen, quer und längs halbieren und in einer Pfanne in 2 TL Kokosöl braten.
Kokosreis mit den heißen Bananen und dem Dip servieren.

Das Rezept reicht für 2 Portionen


Inspiration: Köstlich vegetarisch Ausgabe 5/2013

Freitag, 15. August 2014

Wassermelonen-Feta-Salat

Wenn schon das Wetter nicht wirklich sommerlich ist, sollen es wenigstens die Rezepte sein. Wer eine etwas außergewöhnliche Vorspeise sucht, ist mit diesem Wassermelonen-Feta-Salat bestens bedient. Weniger Arbeit hat man, wenn man eine kernarme Melone verwendet.




Zutaten:

350 g gekühlte Wassermelone (ohne Schale gewogen)
100 g Feta
1 Handvoll Basilikumblätter
1/4 Zwiebel
Olivenöl

Zubereitung:

Wassermelone von der Schale befreien und erst in Spalten, dann in Dreiecke schneiden. Feta würfeln oder zerbröckeln. Basilikumblätter waschen und trocken schütteln. Zwiebel schälen und in dünne Ringe schneiden. Alle Zutaten auf einem Teller anrichten und mit etwas Olivenöl beträufelt servieren.

Das Rezept reicht für 2 Portionen als Vorspeise oder für 1 Person als Hauptspeise.


Inspiration: Yotam Ottolenghi: Genussvoll vegetarisch

Dienstag, 12. August 2014

Nachgebacken: Frühstückssemmeln

Im letzten Italienurlaub habe ich im Supermarkt eine Packung Semola di grano duro rimacinata mitgenommen, da ich von dieser Zutat schon öfter in Rezepten gelesen hatte. Seitdem stand die Packung unangetastet in der Speisekammer. Bis jetzt. Denn dann bin ich bei Steph vom Kuriositätenladen auf das Rezept für diese großartigen Frühstückssemmeln gestoßen, für die man genau diesen gemahlenen Hartweizengrieß braucht. Also habe ich mich an die Arbeit gemacht und bin mit einem ganz tollen Backergebnis belohnt worden.




Zutaten:

180 g Mehl, Type 550 
100 g Hartweizenmehl (Semola di grano duro rimacinata)
110 g Roggenmehl Type 1150
150 ml kaltes Wasser
150 ml kalte Milch
4 g Frischhefe
8 g Salz
8 g Rapsöl

Zubereitung:

Am Vorabend die Mehlsorten in einer Schüssel miteinander vermischen. In die Mitte eine Kuhle drücken und die Hefe hineinbröseln. Etwas von dem Wasser hinzufügen und mit einem Teil des Mehls verrühren. Diesen Vorteig 15 Minuten gehen lassen, bis sich Blasen gebildet haben. Die restlichen Zutaten hinzufügen und alles mit der Küchenmaschine zu einem leicht klebrigen Teig verarbeiten. Den Teig abgedeckt über Nacht in den Kühlschrank stellen. Den Teig am nächsten Tag herausnehmen, vorsichtig auf eine bemehlte Arbeitsfläche stürzen und leicht flach drücken. Mit einer Teigkarte in 8 Portionen teilen und diese von der schmalen Seite her aufrollen und das Ende leicht andrücken. 


 



In Roggenmehl wälzen und mit dem Schluss nach unten mit einem sauberen Geschirrtuch abgedeckt 30-45 Minuten lang gehen lassen.
Den Backofen auf 240°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Semmeln mit dem Schluss nach oben auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Den Backofen schwaden und die Semmeln 10 Minuten backen. Die Backofentür kurz öffnen, um die Feuchtigkeit entweichen zu lassen und die Semmeln weitere 5-10 Minuten backen, bis der gewünschte Bräunungsgrad erreicht ist. Semmeln auf einem Gitterrost abkühlen lassen.


Donnerstag, 7. August 2014

Gebratener Sellerie

Man kann nicht nur Kohlrabischeiben wunderbar panieren und braten, das funktioniert auch prima mit Selleriescheiben. Besonders gut gefällt mir bei diesem Rezept die Haferflockenpanade. Das ist mal eine willkommene Abwechslung zu Semmelbröseln.
Dazu passen Kartoffelpüree und Salat.




Zutaten:

300 g Knollensellerie
Salz
1 Spritzer Limettensaft
1 Ei
Salz und Pfeffer
25 g Mehl
75 g kernige Haferflocken
Sesamöl

Zubereitung:

Sellerie schälen und in 1 cm dicke Scheiben schneiden. In einem Topf Wasser mit Salz und Limettensaft zum Kochen bringen und die Selleriescheiben darin etwa 6 Minuten garen. 
Ei mit Salz und Pfeffer verquirlen. Selleriescheiben erst in Mehl, dann in Ei und in den Haferflocken wenden. In einer Pfanne das Sesamöl erhitzen und die Selleriescheiben darin beidseits knusprig braten.

Das Rezept reicht für 2 Portionen.


Inspiration: chefkoch

Donnerstag, 31. Juli 2014

Pfannkuchen mit Griechischer-Salat-Füllung

Pfannkuchen verbinde ich irgendwie immer sofort mit meiner Kindheit. Meine Mutter hat regelmäßig Pfannkuchen gemacht, die wurden dann mit Konfitüre bestrichen und dazu gab es ein Glas kalte Milch. Und wenn Pfannkuchen übrig blieben, gab es am nächsten Tag noch eine Pfannkuchensuppe. Das sind für mich die beiden Pfannkuchen-Klassiker. Ich mag aber auch pikant gefüllte Pfannkuchen sehr gerne. In meiner Lieblingskochzeitschrift hab ich eine Pfannkuchenfüllung mit griechischem Salat entdeckt, und da alle Zutaten im Haus waren, habe ich mich schnell an die Arbeit gemacht.




Zutaten:

250 g Dinkelmehl Type 630
400 ml Milch
2 Eier
50 ml Mineralwasser mit Kohlensäure
1 Prise Salz
Rapsöl zum Rausbraten
1/2 Zwiebel
400 g Cocktailtomaten
1/2 Salatgurke
ein paar Stiele Oregano
85 g schwarze Oliven (entsteint)
2 EL Olivenöl
3 EL dunkler Balsamico
Salz und Pfeffer
200 g Feta

Zubereitung:

Mit dem Handmixer Mehl, Milch, Eier, Mineralwasser und die Prise Salz zu einem glatten Teig verrühren und 10 Minuten quellen lassen. Jeweils etwas Rapsöl in einer Pfanne erhitzen und nacheinander 8 Pfannkuchen rausbraten. Wer möchte, kann die Pfannkuchen bei 100°C im Backofen warmhalten.
Inzwischen die Zwiebel schälen und würfeln. Tomaten waschen und halbieren. Gurke waschen und in Stücke schneiden. Oregano kalt abbrausen und die Blätter von den Stielen streifen. Oliven in Scheiben schneiden. Feta würfeln oder mit einer Gabel zerbröseln. Salatzutaten in einer Schüssel mit Olivenöl, Balsamico, Salz und Pfeffer vermischen. Pfannkuchen mit dem Salat belegen, aufrollen und servieren.

Das Rezept reicht für 4 Portionen.


Inspiration: köstlich vegetarisch Ausgabe 4/2014

Donnerstag, 24. Juli 2014

Behind the Scenes

Steph vom Kuriositätenladen hat zum Blogevent "Behind the Scenes" aufgerufen. Und da ich selbst liebend gerne einen Blick in das Zuhause und die Küche von anderen Leuten werfe, will ich euch nun auch mal mein Reich vorstellen.

Behind the Scenes vom 01.06.-30-06-2014

Also, los geht's! Hereinspaziert! Das ist meine Küche.




Normalerweise ist es hier natürlich nicht so aufgeräumt. Leider. Vor allem auf dem Tresen, der in den Raum hineinragt, stehen immer alle möglichen Sachen, die eigentlich gar nichts in einer Küche verloren haben. Auch die Steckdosen in der Küche werden immer zum Laden von Handys, Tablets etc. benutzt. Für euch habe ich das alles schnell mal weggeräumt. ;-) 
 
Diese Küche gibt es seit 2010. Mit dieser Küche hat auch eigentlich alles angefangen. Meine Leidenschaft für das Kochen und schließlich auch für das Bloggen. Mir hat es einfach immer mehr Spaß gemacht, Rezepte auszuprobieren und möglichst viel selbst herzustellen. Meine Notizen der getesteten Rezepte wollte ich irgendwo sammeln. Als ich von meinem Mann dann noch ein Fotobearbeitungsprogramm bekommen habe, stand mein Entschluss fest. Ich sammle meine Rezepte einfach in einem Blog. 

Wie ihr seht, habe ich eine offene Küche, die recht viel Platz bietet. Anfangs habe ich mich gefragt, was ich denn alles in den vielen Schränken und Schubladen unterbringen soll. Aber die Schränke waren ziemlich schnell ziemlich voll. Zum Glück habe ich auch noch eine kleine Speisekammer, die ist vom Bild aus gesehen rechts. Darin befindet sich auch mein Gefrierschrank und diverser anderer Kram. In den Hängeschränken bewahre ich überwiegend Gläser und Tassen auf, außerdem noch meine Essig- und Öl-Sammlung und die Gewürze. 




Links und rechts von den Hängeschränken ist jeweils ein offenes Regal. In dem linken Regal steht ein bisschen Deko, in dem rechten stehen meine Lieblingskochbücher, damit ich die schnell zur Hand habe. 




Die restlichen Kochbücher, die ich nicht so oft verwende, sind in einem der Küchenschränke versteckt. Vielleicht schaffe ich es irgendwann noch, ein kleines großes Bücherregal in der Küche unterzubringen, das wäre perfekt. 

Auf der Arbeitsfläche in der Ecke befinden sich meine Lieblingsspielzeuge: Die Rührmaschine, eine Kenwood Chef Titanium und der Kenwood Foodprocessor. 




Daneben an der Wand hängt meine Waage. Die Waage gab es mal bei Tchibo und sie leistet mir sehr gute Dienste. 

Unser neuestes Küchengerät ist der Saeco Minuto Kaffee-Vollautomat, mit dem wir bisher sehr zufrieden sind. Irgendwie muss die Kaffeesucht ja befriedigt werden. ;-)




Von der Küche aus geht es direkt ins Esszimmer. Den Tisch kennt ihr wahrscheinlich schon von einigen meiner Fotos.




Zwischen Küche und Esszimmer liegt momentan der Kater auf der Spieldecke von meinem Sohn. Und da Foodblogger anscheinend eine Affinität zu Katzen haben, will ich euch den roten Rabauken natürlich nicht vorenthalten. ;-) 




Meine Rezeptnotizen tippe ich meisten direkt ins IPad, das geht am schnellsten. Mit der Blogger-App klappt das ganz gut. Man darf nur nicht vergessen, zu speichern, sonst kann es passieren, das der Beitrag plötzlich weg ist. Und das ist ziemlich ärgerlich. Der Feinschliff und die Bearbeitung der Fotos erfolgt dann am PC im Arbeitszimmer.




So, ich hoffe, euch hat der kleine Einblick hinter meine Kulissen gefallen. Falls ihr noch irgendwelche Fragen habt, nur zu.

Freitag, 18. Juli 2014

Kartoffelbrot

Wenn man mal Pellkartoffeln übrig hat, kann man aus den Resten ein herrliches Kartoffelbrot zaubern. Das Brot hat eine prima Konsistenz, innen schön weich und außen eine knusprige Kruste.




Zutaten:

1 Würfel Hefe
100 ml Wasser
500 g Pellkartoffeln
1 kg Weizenmehl, Type 1050
25 g Salz
150 g Naturjoghurt
etwa 300 ml Wasser

Zubereitung:

Hefe in 100 ml Wasser auflösen. Kartoffeln schälen und zerdrücken.
Alle Zutaten miteinander zu einem elastischen Teig verarbeiten. Gegebenenfalls noch Wasser oder Mehl hinzufügen. Teig abgedeckt an einem warmen Ort etwa eine Stunde gehen lassen, der Teig sollte dabei sein Volumen deutlich vergrößern. Teig zu zwei Brotlaiben formen und abgedeckt nochmal etwa eine halbe Stunde gehen lassen.
Backofen auf 270°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Brote auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen, in den Ofen schieben und mit einer Blumenspritze etwas Wasser in den Ofen sprühen.
Nach 5 Minuten die Backofentemperatur auf 230°C reduzieren, nach weiteren 10 Minuten auf 200°C und die Brote in 45-55 Minuten fertig backen.


Inspiration: chefkoch